100 Jahre FC Karbach 1920 – 2020

1920 – Vereinsgründung

Der Verein wurde 1920 gegründet. Der Erste Weltkrieg mit unvorstellbaren Gräueltaten und hundertausenden von Toten war gerade zwei Jahre vorbei. Die Menschen sehnen sich nach einem ganz normalen Leben. Nach Gemeinschaft und Vereinsleben. Der Verein wurde unter dem Namen DJK Karbach gegründet. DJK steht für Deutsche Jugend Kraft. Das Gründungsfoto stammt aus dem Jahre 1925.

Stolz halten die Vereinsgründer die erste Vereinsfahne, „DJK Karbach“ in die Kamera. Das Foto könnte nach den Unterlagen im Jahre 1925 von dem Coblenzer Photographen Oehlmann, sen. aufgenommen worden sein, und in Kreuznach bei Buss&Kupfer entwickelt worden sei.

Obere Reihe von links: Edmund Schnorbach, Philipp Mallmann, Peter Köln, Eucharius Müller, Hermann Retzmann, Josef Fuhrmann, Pastor Matthias Krämer, Alois Braun, N.N , Quintinus Retzmann, Peter Mallmann, Alex Müller und Anton Mallmann.

Untere Reihe von links: Franz Mallmann, Stefan Mallmann, Willi Schnorbach, Josef Retzmann, Otto Carbach, Amandus Mallmann und Alois Krautkremer


1928 – Erste DJK-Mannschaft

DJK-Karbach

13. Mai 1928

DJK – Deutsche Jugendkraft

Wir haben uns einmal in Sachen DJK schlau gemacht:

1920 in Würzburg gegründeter katholischer Sportverband, der anfangs den Namen „Deutsche Jugendkraft – Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen“ führte.

Die „Deutsche Jugendkraft“ trug der gewachsenen Bedeutung der „Körperkultur“ aus katholischer Sicht Rechnung und bündelte die bereits vorhandenen sportlichen Aktivitäten. Sie war daher Dachverband für die entsprechenden Abteilungen in anderen katholischen Verbänden (Jungmänner- und Gesellenvereine, Neudeutschland, etc.).

Die Zahl der ausschließlich männlichen Mitglieder stieg bis 1932 auf rund 255.000. Erster Generalpräses des Verbandes war mit Carl Mosterts (1874-1926) der entscheidende Organisator katholischer Jugendseelsorge in Deutschland, der wie sein Nachfolger Ludwig Wolker (1887-1955) auch Generalpräses des Katholischen Jungmännerverbandes (KJMV) war. Wie der KJMV hatte die Deutsche Jugendkraft ihren Sitz in Düsseldorf. Nach ersten Repressalien ab 1933 (1934 Ermordung des DJK-Reichsführers Adalbert Propst [1900-1934]) wurde die „Deutsche Jugendkraft“ 1935 aufgelöst.

Ab 1947 entstand die DJK neu, nun auf Basis eigenständiger Ortsvereine, doch bildeten sich zunächst zwei konkurrierende Verbände (Hauptverband, Zentralverband), die sich erst 1961 zur „Deutschen Jugendkraft, Verband für Sportpflege in katholischer Gemeinschaft“ zusammenschlossen. Ein eigener Frauenverband (mit Vorläufer 1928-1935) wurde 1955 gegründet. 1970 schlossen sich in Würzburg der Männer- und Frauenverband zum „DJK Sportverband e.V. – katholischer Bundesverband für Breiten- und Leistungssport“ zusammen. 2005 hatte der Verband rund 525.000 Mitglieder.


1946 – Start nach dem 2. Weltkrieg

Nach den Kriegswirren begann man 1946 wieder mit dem Fußballspielen in der 2. Kreisklasse. Unser Foto zeigt die Karbacher Mannschaft kurz nach dem Krieg.

Hinten von links: Walter Mallmann, Willi Mallmann, Reinhold Kleemann, Hermann Stoffel und Alois Kleemann.

Mitte von links: Hermann Karbach, Toni Kleemann und Helmut Schmitt.

Vorne von links: Willi Karbach, Torwart Robert Retzmann und Christian Stoffel.


1949 – Aufstieg in die 1. Kreisklasse

Direkt in der Folgesaison 1948/49 gelang der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Es kam zu einem Entscheidungsspiel in Beulich. Unsere Mannschaft gewann 3:2 gegen Burgen.

Unser Foto zeigt die Aufstiegsmannschaft:
Von Links: Im Tor Reinhold Schmitt, Toni Kleemann, Helmut Schmitt, Franz Kleemann, Hermann Karbach, Reinhold Kleemann, Stefan Schmitt, Christian Stoffel, Franz Schmitt, Willi Karbach und Willi Mallmann.